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Hegepreis 2016

Hegepreis 2016 geht an Freiburger Jagdverband

Bei seiner vierten Austragung konnte die Jury des Hegepreises von JagdSchweiz aus fünf Naturschutzprojekten auswählen. Das diesjährige Siegerprojekt kommt Freiburger Jagdverband und lehrt Schülerinnen und Schüler in einem theoretischen und praktischen Teil alles Wissenswerte zum Erhalt und zur Förderung der Biodiversität und zur Vernetzung von Lebensräumen. Dies geschieht durch hervorragend aufbereitete, fertige Unterrichtslektionen die alle Jägersektionen in ihren Gebieten verwenden können.

 

Bereits im April 2015 forderte JagdSchweiz die rund 30‘000 Schweizer Jägerinnen und Jäger auf, ihre Naturschutzprojekte für den vierten Hegepreis einzureichen. Projekte zugunsten der Natur und Umwelt sind wichtiger Bestandteil der Jagd. Bis Ende Mai wurden fünf Dossiers aus allen Sprachregionen der Schweiz an die Jury übermittelt.

Die Preisgewinner

Der erste Preis über 5‘000 Franken - gestiftet durch den Internationalen Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) - geht an das Projekt „Let’s Netz“ vom Freiburger Jagdverband.

Siegerpreis webDie Vernetzung und Aufwertung von natürlichen Lebensräumen ist eine immer wiederkehrende Aufgabe. Der Freiburger Jägerverband hat eine umfassende Dokumentation geschaffen und mit Schülern praxisnah getestet. Die beiden Hauptzielsetzungen «Nachhaltige Sensibilisierung zum Thema natürlicher Lebensraum und Biodiversität» sowie «Konkreter Einsatz zum Erhalt und zur Förderung der Biodiversität in der Wohngemeinde» werden durch breit abgestützte, hervorragend dokumentierte Unterrichtslektionen einerseits und einem individuell gestaltbaren praktischen Arbeitseinsatz in Feld und Wald anderseits, erreicht. Mit dem Projekt «Let’s Netz» steht allen Jägervereinen und Jagdgesellschaften eine hervorragende Dokumentation zur Verfügung, mit der sie im eigenen Umfeld der Jugend die Kenntnisse über die Vernetzung und Aufwertung von Lebensräumen vermitteln und diese in der Praxis, in Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft, in Feld und Wald auch anwenden können.

Tessiner Delegation 16 4977 webDer Anerkennungspreis der Jury über 1‘000 Franken wird dem Projekt „Biotopo naturale alla Monda“ der Società Cacciatori «La Biaschina» Anzonico (TI) verliehen. Sie haben eine für wildlebende Tiere wertvolle Fläche von Schutt und Abfall gereinigt und damit einen wichtigen Lebensraum für Amphibien, Wasserlebewesen, Reptilien, Kleinlebewesen und Insekten, aber auch Pflanzen und Blumen zurückgewonnen.

 

Die Besucher der Webseite JagdSchweiz (www.jagdschweiz.ch) konnten während gut einem Monat die eingereichten Projekte im Internet beurteilen und ihre Stimme für den Publikumspreis abgeben. Der Publikumspreis in der Höhe von 1‘500 Franken geht – mit grossem Vorsprung auf das zweitplatzierte Projekt - ebenfalls an das Hegeprojekt „Let’s Netz“ des Freiburger Jägerverbandes.

Der Hegepreis

Mit dem Hegepreis zeichnet die Dachorganisation der Schweizer Jäger alle zwei Jahre die besten und innovativsten Projekte zugunsten der Förderung der Vielfalt von Lebensräumen und Arten aus.

Festgemeinde web

 

Die Jury bestehend aus Mirjam Ballmer, pro natura; Patrick Durand, Direktor ECOTEC environnement SA; Pierre Mollet, dipl. Biologe, Vogelwarte Sempach; Ferrucio Albertoni, Redaktor „La Caccia“ sowie Hanspeter Egli, Präsident JagdSchweiz, beurteilte die Projekte nach den Kriterien: Initiative und Beitrag der Jäger, Grösse und Dauer, Auswirkungen auf die Wildtiere, Beteiligung der Öffentlichkeit und Öffentlichkeitsarbeit. Die Gewinner sind verpflichtet, das Preisgeld für die Weiterführung oder Weiterentwicklung des Projektes zu verwenden.

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